Medienmitteilung, Basel, 14.05.2019

Bürgerliche Jungparteien sind schockiert über die Vorwürfe ggü. Grossrat und SP-Vizepräsident Beda Baumgartner und fordern Aufklärung und entsprechende Massnahmen! Prime News deckte heute auf, dass Beda Baumgartner im Rahmen seines Zivildienstes bei der Ecos AG für die JA-Kampagne zum Museumsneubau arbeitete.

Der Zivildienst ist in unserer Gesellschaft ein wichtiger Pfeiler. Dieser ist besonders für soziale Einrichtungen wichtig und die Zivildienstleistenden setzen sich für die Schwächsten unserer Gesellschaft ein. Anscheinend jedoch nicht so der SP-Grossrat Beda Baumgartner.

Das Verhalten, sofern es sich bestätigen sollte, ist verwerflich. Wir Jungparteien und unsere Mitglieder opfern sehr viel Freizeit, um uns politisch zu engagieren, denn wir handeln aus Überzeugung! Es kann unmöglich angehen, dass ein Grossrat in seiner Zivilschutzzeit, dazu noch bezahlt mit Bundesgeldern, seine Abstimmungsparolen bewirtschaftet.

Prime News konfrontiert Beda Baumgartner mit den Vorwürfen, jedoch wolle dieser keine Stellung beziehen. Erschwerend kommt hinzu, dass Beda Baumgartner mindestens zwei bürgerlichen Jungparteipräsidenten angerufen hat, im Zusammenhand mit der oben genannten Vorlage, und sich während des Telefonats auch klar als Zivildienstleistender der Ecos AG zu erkenne gegeben hat. Dies wurde von Herrn Patrick Aellig, Geschäftsleitungsmitglied, im Artikel von Prime News als «administrative Unterstützung» bei personellen Engpässen abgetan. Wenn dem so wäre, dann hätte Beda Baumgartner kaum die Ecos AG als Arbeitgeber auf der Grossratsseite angegeben.

Wir sind schockiert von den Vorwürfen und enttäuscht von Grossrat Beda Baumgartner. 

Wir fordern deshalb:

  • Eine öffentliche Stellungnahme von Beda Baumgartner und der Ecos AG
  • Offenlegung der Anzahl der sog. personellen Engpässen bei der Ecos AG inkl. Gesamtzeit
  • Eine lückenlose Aufklärung durch das Bundesamt für Zivildienst
  • Sollte sich der Verdacht bestätigen, sind klar entsprechende Massnahmen zu verfügen
  • Sollte sich der Verdacht bestätigen, fordern wir ebenso eine Aufklärung darüber, ob die Ecos AG sowie die Stiftung Oekomedia in der Vergangenheit bereits öfters Zivildienstler angestellt und so möglicherweise gegen das Zivilschutzwesen verstossen hat

Selbstverständlich gilt die Unschuldsvermutung.

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Kontakt:

Titus Hell, Präsident Jungfreisinnige Basel-Stadt, +41 76 587 44 94

Laetitia Block, Präsidentin Junge SVP Basel-Stadt, +41 78 618 60 43

Benjamin Grob, Parteipräsident Jungliberale Basel-Stadt, +82 10 8853 0206

Marco Natoli, Parteipräsident Junge CVP-Basel-Stadt, +41 79 680 05 14

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