Scheinheilige Kürzung der Uni-Beiträge

Medienmitteilung vom 11. Januar 2017

Scheinheilige Kürzung der Uni-Beiträge

Die Jungfreisinnigen Basel-Stadt kritisieren die Vorstösse der FDP BL, welche eine Kür-zung der Uni-Beiträge zum Ziel haben. Die Vorstösse sind insofern scheinheilig, als dass sie unter dem Deckmantel der „Stärkung“ der Universität präsentiert werden.

In ihrer Medienmitteilung informiert die Baselbieter FDP über sieben Postulate, die sie an der kommenden Landratssitzung einreichen wird. Zwar spricht sie von einer Kürzung in der Höhe von 40 bis 60 Millionen Franken, aufgrund der paritätischen Finanzierung, die im Staatsvertrag festgehalten ist, würde diese Kürzung von Seiten des Kantons Basel-Land eine Kürzung des glei-chen Betrags des Stadtkantons bedeuten. Die Universität somit nicht 40 bis 60 Millionen, son-dern 80 bis 120 Millionen Franken weniger zur Verfügung. Diese Folge wäre inakzeptabel und ein massiver Verlust für unsere gut aufgestellte und in internationalen Rankings gut abschnei-dende Universität Basel. Besonders absurd ist, dass die FDP BL in ihrer Medienmitteilung von einer „Stärkung“ der Universität spricht, obwohl die Umsetzung ihrer Forderungen genau im Gegenteil resultieren würde.

Die Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) lehnen diese scheinheiligen Vorschläge ab und sprechen sich für eine starke Universität und somit für einen konkurrenzfähigen und erfolgreichen Bil-dungsstandort Basel ein. Bildung ist nämlich der wichtigste und nachhaltigste Rohstoff der Schweiz.

 

Freundliche Grüsse

Jungfreisinnige Basel-Stadt

Weitere Auskünfte:

David Pavlu, Präsident, 076 426 98 06

Michelle Borner, Vizepräsidentin, 079 224 58 53

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By | 2017-07-16T18:07:11+00:00 Januar 11th, 2017|Allgemein|0 Comments